Unsere Produkte vom Hof

Unsere Grundsätze in der Milchproduktion

  • Weidehaltung, die Wahl der Kuh
  • Lokal, weil Nähe Vertrauen schafft
  • Kälber, dürfen am Euter saugen
  • Handwerk und Tradition, vom Feld bis ins Ladengestell
  • Wertschätzung, weil wir Cina, Colette und Adele täglich "Merci" sagen
  • Ökologisch, vom Gras bis ins Mehrwegglas
  • Geschmack, weil unser Milch wie zu "Grosis" Zeiten schmeckt

 

Milchproduktion

Viel Herzblut steckt in der Haltung von Kühen und Kälbern. Die Herde grast von März bis November auf den Weiden. Bei Hitze, Kälte und Dauerregen sind die Tiere im Stall besser aufgehoben.

In der Besamungszeit von Mai bis August ist unser Stier mit auf der Weide. Die Kälber werden danach im nächsten Frühling geboren.

Die Kühe fressen Gras und im Winter Heu und als Energiespender die Kartoffeln, welche den Kriterien als Speisekartoffeln nicht genügen. Dank dem Weidegras ist die Milch reich an Vitaminen und Fettsäuren wie Omega-3. Zudem ist Weidegras das günstigste und nachhaltigste Futter. Weidehaltung benötigt weniger Maschinen, spart Arbeit und entspricht dem natürlichen Verhalten der Kühe.

Unsere Milch wird in der Käserei von Markus Wohlhauser in Lurtigen und in der Käserei von Eward Schafer in Cressier verarbeitet. 
Die Milch wird jeden Morgen nach dem Melken in die Käserei von Lurtigen gebracht. Der Käsermeister und sein Team fabrizieren Vacherin fribourgeois AOP und regionale Spezialitäten wie das Murtenbieter Mutschli oder der Seeländer Käse, den Fricâlîn und Milchprodukte.
Abends wird die Milch nach Cressier gebracht. Dort wird unsere Milch zum beliebten Bio Mont Vully Käse verarbeitet.


Unsere Kühe

Mit einer tierfreundlichen Haltung züchten wir gesunde, effiziente und leistungsstarke Kühe. Im Krankheitsfall setzen wir in erster Linie auf Homöopathie. Seit vier Jahren benutzen wir praktisch kein Antibiotikum mehr. Die Homöopathie ist eine natürliche Medizin, welche sowohl für das Vorbeugen wie auch die Heilung von Krankheiten und Verletzungen gebraucht werden kann. Die Anwendung ist anspruchsvoll und fordert eine gute Kenntnis und Beobachtung der Tiere. Dennoch hat sich die Mühe gelohnt und der Antibiotikaverbrauch konnte um 98% reduziert werden.

Wir züchten keine reinrassigen Milchkühe, sondern setzen in Form einer Rotationskreuzung passende Genetik aus «Weidegebieten» wie Neuseeland oder Irland und die robuste, heimische Swiss Fleckvieh. Somit haben viele Kühe Jersey-Blut oder einen Anteil der British-Friesian-Rasse. Die für die Zucht vorgesehenen Kühe werden im Mai mit einem Stier der Milchrasse künstlich besamt. Aktuell ein Stier der Rasse Swiss Fleckvieh. Die anderen Kühe werden mit Natursprung durch unseren Limousinstier auf der Weide besamt.