HERZLICH WILLKOMMEN

… beim Hof am Murtensee!

 

 

 

 

Hohe Artenvielfalt durch die Pflanzung einer Wildhecke

 

Wir alle kennen ihn, er der fällt, staut, grabt und damit sein Lebensraum mit einem immensen Eifer umgestaltet – Ja, es ist der Biber!

 

Sein unglaublich dichtes Fell, sein Gestaltungsdrang und sein Fleisch haben aber zu seiner Ausrottung in der Schweiz im 19. Jahrhundert geführt. Doch an vielen Orten wurde der Nager sehr erfolgreich wieder angesiedelt. So auch bei uns, auf dem Hof am Murtensee.

 

Mit den Biberdämmen schafft der Biber Teiche und Feuchtgebiete, hebt damit den Grundwasserspiegel an und verändert dadurch die Vegetation auf den betroffenen Flächen. Viele Tierarten profitieren davon seien es Amphibien, Libellen oder Fische.

 

Der Biber nagt die Rinde der Bäume so ab, dass er das flüssige Baumharz ablecken kann. Der Baum stirbt mit der Zeit ab und fällt um. Als Totholz wird er somit zum Lebensraum vieler verschiedener Arten seien es Insekten, Pilze oder Höhlenvögel.

 

Nicht nur die Artenvielfalt sondern auch die Individuendichte ist höher in einem Gewässer mit Biber als in einem ohne.

 

Aber der Biber hat nicht einfach zufällig auf den Hof an Murtensee gefunden. Vor 8 Jahren haben wir nämlich entlang des Gurwolfbaches, der zwischen dem Hof am Murtensee und dem Schloss Greng in den Murtensee mündet, eine 120 Meter lange Wildhecke gepflanzt. Und dort ist jetzt auch der Biber und sein Biberdamm gesichtet worden. Mit dem Pflanzen der Wildhecke konnten wir also sowohl dem Biber ein Zuhause bieten, als auch für vielen weiteren Lebewesen eine Nische als Lebens- und Rückzugsort erstellen.


Impressionen